Jens Spahn MdB in Reinheim
CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn MdB zu Gast in Reinheim – „Hohes Niveau der medizinischen Versorgung auch in der Fläche erhalten und Hausarztberuf attraktiver gestalten“ „Unser Ziel muss es sein, die sehr gute medizinische Grundversorgung – auch und gerade in den ländlichen Bereichen unseres Landes – zu erhalten und zeitgleich die Forschung im Medizinbereich weiter auszubauen“, forderte Gesundheitspolitiker und CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn MdB bei seinem Besuch in Reinheim-Spachbrücken am 1. April 2014. Spahn kam nach Reinheim auf Einladung des hessischen CDU-Generalsekretärs und örtlichen Landtagsabgeordneten Manfred Pentz, auch um die beiden Bürgermeisterkandidaten Stefan Eichelhardt (Roßdorf) und Ralph Pittich (Reinheim) sowie den Landratskandidaten Dr. Werner Thomas zu unterstützen. Pittich und Eichelhardt stellten zunächst vor rund 100 Gästen ihre Positionen zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung in den beiden Kommunen dar. „Wir sehen uns in unseren Kommunen hierbei in einer koordinierenden Rolle, und müssen jederzeit bereit sein – zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger – aktiv einzugreifen. Die Ärzteversorgung ist ein Standortfaktor, der immer mehr an Gewicht gewinnt. Neubürger schauen genau, wie die Lage ist und sich entwickelt und wählen dann entsprechend Ihren Wohnort“, so die beiden Bürgermeisterkandidaten. In seinem Redebeitrag kritisierte der CDU-Landratskandidat Dr. Werner Thomas das ‚Konzept Gesundheit‘ des amtierenden Landrates, da es dessen Ziel sei, möglichst viele Medizinische Versorgungszentren mit beim Landkreis angestellten Ärztinnen und Ärzten zu schaffen. „Es gibt viele gute andere Beispiele, in denen der Landkreis nur als Moderator auftritt und in denen sich die Ärzte selbstständig in Ärztezentren zusammenschließen. Ich kann hierfür zum Beispiel den Landkreis Vulkaneifel nennen“, so Dr. Thomas. „Zudem finde ich den gesamten Zusammenschluss der Altenbetreuung, der Kreiskliniken und der noch zu gründenden Medizinischen Versorgungszentren zu einem Gesundheitskonzern als utopisch und überdimensioniert. Schließlich sagt der Landrat weder etwas zu den Kosten, noch zu der Finanzierung seiner Ideen, obwohl der Landkreishaushalt immer noch defizitär ist.“ In der anschließenden, teils emotionalen, Diskussion ging es hauptsächlich um die Probleme bei der Hausarztversorgung im Landkreis Darmstadt-Dieburg und das Unternehmertum als selbstständige Ärztin oder selbstständiger Arzt. Momentan seien im Landkreis 14 Hausarztstellen vakant und es werde für ältere Ärztinnen und Ärzte immer schwieriger, geeignete junge Nachfolgerinnen oder Nachfolger zu finden. „Es muss unser aller Ziel sein, gerade den Haus-/Landarztberuf attraktiver zu gestalten, um hierfür geeignete Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden. Dies geht nur über eine Anpassung der Verdienst- und der Arbeitsmöglichkeiten gerade für junge Ärztinnen und Ärzte, die parallel noch eine Familie gründen wollen“, sind sich die vier Podiumsteilnehmer Eichelhardt, Pittich, Spahn und Dr. Thomas einig. Abschließend bat Spahn alle Wählerinnen und Wähler, am 19. April 2015 zur Wahl zu gehen und die drei Kandidaten Stefan Eichelhardt, Ralph Pittich und Dr. Werner Thomas zu wählen.
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