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02.07.2014, 11:36 Uhr
Über den Tellerrand schauen!
Es lohnt sich über den Tellerrand zu schauen. So haben wir ein Argument ausgeräumt, daß Kreisel nicht unmittelbar neben einem Bahnübergang funktionieren könnte. Wir haben als funktionierendes Beispiel die Bundesstraße in Amorbach anführen können. Dort steht ein Kreisel direkt neben einem Bahnübergang.
Zwei Bilder aus Aschaffenburg: ein 24 m-Kreisel ist durchaus großzügig. Und Busse kommen gut durch den Kreisel, links die Fußgängerfurt.
Nun ist es uns gelungen, ein weiteres Argument zu widerlegen. Nach der Skizze, die Bürgermeister Hartmann bei einem unserer Info-Stände am Edeka vorlegte, sei kein Platz für einen Kreisel. In seiner Skizze hatte er einen Kreisel-Durchmesser - maßstabsgerecht - von 32 m einzeichnen lassen. Und es hätte "die Klamotte abgerissen werden müssen", so der Bürgermeister.
In Aschaffenburg (Elisen-/Ecke Bodelschwingh-Str.) steht ein Kreisel mit einem Durchmesser von 24 m. Über diesen Kreisel (übrigens auch eine Bundesstraße, die B 26) fahren ständig große Busse und jede Art von Lkw. Ohne Probleme. Die zahlreichen Fußgänger an diesem Platz können gefahrlos die Straßen queren, da es quer zur Bundesstraße eine Fußgängerfurt gibt und die Fußgänger ja nur eine Spur queren müssen. Gerade so wie es in Reinheim werden sollte!

Also, die Klamotte muß nicht "abgerissen" werden, denn 24 m im Durchmesser reichen. Es muß lediglich vom Grundstückseigentümer des Edeka-Geländes ein Stück Fläche für Allgemeinbedarf aufgekauft werden. Aber dann hat man ein für alle mal diese Ecke geregelt. Es bleibt dabei: Der Antrag der CDU ist gut, richtig und zukunftsorientiert.